SPAM

für Suchmaschinen

und negative Einflüsse

 

Eigentlich verwendet man den Begriff SPAM für unverlangte, massenhaft versendete E-Mails. Bei der Suchmaschinenoptimierung werden unter Spam alle Maßnahmen verstanden, die vom Webseitenbetreiber manipulativ eingesetzt werden um das Ranking und die Relevanz der Seite künstlich zu erhöhen.

Google sagt in den Webmaster Tools dazu:

 "Vermeiden Sie Tricks, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern sollen. Beachten Sie die folgende Regel: Sie sollten kein schlechtes Gefühl haben, wenn Sie den Inhabern einer konkurrierenden Website Ihre Vorgehensweise erklären sollen. Eine weitere hilfreiche Frage lautet: "Nutzt dies den Besuchern meiner Website? Würde ich das auch tun, wenn es keine Suchmaschinen gäbe?"

Vor der Optimierung stellen Sie bitte sicher, dass Ihre Webseiten SPAMFREI sind.

Wenn Sie ein oder mehrere Spam-Elemente auf Ihrer Website verwenden, dann sind alle anderen Bemühungen sinnlos.

Auch Unwissenheit schützt hier nicht vor Strafe!

Als Spam bei der Suchmaschinenoptimierung versteht man:

  1. Keyword-Stuffing: Dabei versucht der Betreiber einer Webseite, durch übermäßig häufige Wiederholung des Keywords im Body Bereich einen gewissen Einfluss auf die Worthäufigkeit zu nehmen. Es ist eine irrige Annahme, dass eine zu hohe Keyword-Dichte die Relevanz erhöhen würde. Ganz im Gegenteil, denn Google erkennt diesen Spam-Versuch, indem z.B. das Verhältnis von Nicht-Substantiven zu Substantiven berücksichtigt wird, um dadruch festlegen zu können, ob ein Text aufgrund seiner Satzstruktur einen semantischen Sinn ergibt.
  2. Doorway-Pages: oder auch "Brückenseiten" genannt. Jede einzelne dieser Seiten wird auf ein bestimmtes Keyword optimiert. Diese Seiten werden nur erstellt um auf die eigentlichen Webseiten zu verweisen. Ziel ist es, dass die Brückenseiten möglichst gut ranken, dann wird der Besucher, meist mit einem Redirect (automatische Weiterleitung) aufs eigentliche Ziel weiter geleitet. Vor einigen Jahren hatte der Automobilhersteller BMW einmal diesbezüglich Ärger mit Google.
  3. Cloaking: Cloaking (Verhüllen) ist eine Serverbasierende Systematik mit der je nach anfragendem Client unterschiedlich aufbereitete Webdokumente auf einen HTTP-Request zurückgeliefert werden. Konkret sollen den Google-Crawlern damit andere Inhalte als den Usern präsentiert werden. So könnte beispielsweise realisiert werden, dass die User ein grafisch ansprechendes Webdokument mit wenig Text sehen, während für die Indexierung und Relevanzbeurteilung, eine zweite, speziell auf die Erfordernisse der Suchmaschine ausgerichtete Version erstellt wird. Google kann den Einsatz solcher Techniken feststellen.
  4. Hidden Text und Hidden Links: Damit ist gemeint, dass mit verstecktem Text und/oder versteckten Texten/Links, versucht wird zu manipulieren. Text z. B. in Hintergrundfarbe usw. Allerdings hat Google derzeit wohl noch Problem solche Manipulationen festzustellen, wenn dies über eine ausgelagerte CSS Datei geschieht.
  5. nehmen Sie Kontakt mit uns auf